Blick über den Tellerrand

Blick über den Tellerrand

Der auditive Blick auf Digital Marketing und Social Media Trends mit Alex Wunschel

Onkel Alex, der „Podpimp“ blickt mit dem kleinen, feinen Freunderadio über den Tellerrand: Social Media-, Content-, Influencer- und Voice-Marketing, Bitcoin-Billionäre und -Blondetten sowie andere Bullsh1t-Bladdidüden… Darauf einen Pernod!

Alle Shownotes auf www.pimpyourbrain.de , dem Blog zum Blick

Kreatiefschläge-Podcast - gekonnt, oder kann das weg?

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Intro

Talkabout KREATIEFSCHLÄGE [1:43.443]

Doris zu den Sprechern [11:12.886]

Wer sind die Sprecher? Podcast-Buch von Doris Hammerschmidt: Das Podcast-Buch: Strategie, Technik, Tipps mit Fokus auf Corporate-Podcasts von Unternehmen & Organisationen https://amzn.to/3pAR19F

Outro [17:05.991]

Signalstrecke der Episode

  • Kutscherhaus Büros
  • Yellowtec iXm
  • Mix-Mastering mit Adobe Audition (EQ, Normalize, Kompressor, Normalize)

Kommentare

schlammischkapott
by schlammischkapott on
Das ist so unglaublich gut, haha! I kenn mi nimmer aus, wie super :D
Rainer Werner Bassbinder
by Rainer Werner Bassbinder on
Zwei von der Bösartigkeit des Banalen in den Burnout getriebene "Kreative" möchten mit den Auswüchsen der Werbebranche abrechnen und starten hierfür den "Härtesten Podcast der Werbewelt". Nachdem man sich beim Betrachten des Bildes die Frage stellt, von welcher Schülerpunkband die wohl das Cover geklaut haben, stirbt die Hoffnung auf einen wirklich bösen Cast bereits nach 90 Sekunden Intro, welches erahnen lässt, worum es in diesem Podcast explizit NICHT gehen wird: Um eine kritische, gar satirisch-provokante Auseinandersetzung mit dem Thema Werbung. Stattdessen konstruieren die beiden "nahkampferprobten Werbeprofis" eine Welt herbei, in der es wohl ein antagonistisches Verhältnis zwischen "guter" und "schlechter" Werbung zu geben scheint; angeblich traut sich auch niemand, das mal öffentlich zu sagen. Folglich wird in einer siebzehnminütigen Versuchsanordnung aktuelle Werbung rezensionsähnlich besprochen oder - frei vom Kontext kapitalistischer Verwertungslogik - behyped oder belästert. Am Ende der von hörbaren Schnitten und Cartoonsounds durchzogenen Tour de Farce winkt dem Hörer der Erkenntnisgewinn darüber, was jetzt nun gute oder schlechte Werbung ausmachen soll... "Gut" ist demnach der Spot eines Waschmaschinenherstellers, welcher mit "super konsequentem Casting", frisbeespielenden Robotern und einem "ausgesprochen hässlichen Held" wirklich "Alles" richtig macht. Okay. Wie lustig! "Schlecht" sei hingegen ein Spot von McDonalds. Dieser würde mit seinen Gehversuchen in Sachen Diversity "dem Zeitgeist nach dem Mund reden". Doppelmoralisch, anbiedernd, ja gar entmündigend sei das - hört hört! Gerührt vom eigenen, nostalgischen Bezug auf die Ehrlichkeit von Omas Wurstwaren, wünschen sich die beiden Macher mehr "Aufrichtigkeit", "klare Haltung" und "echte Überzeugung - auch in der Werbung". Freilich ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, wie Mensch sich denn nun die "aufrichtige" Kampagne eines global agierenden Fastfoodvertreibers vorzustellen hat. Und während die Milchwerbung "Schlecht" (weil seicht) daherkommt - ist die Smoothiewerbung "Gut", da man für den heroischen Move, eine CocaCola Typo zu kopieren, wohl mindestens "Eier wie Kokosnüsse" bräuchte. So befruchten sich softe Didaktik und betonharte Programmatik der Macher gegenseitig und zeugen eine Kopfgeburt, die so überlebensfähig ist wie ein Hitler-Stalin Vergleich. Und auch genauso sexy! In Folge Zwei wird das leider nicht besser: Gutes Astra versus schlechtes Paulaner, Erdinger vs Guiness. Hörgerät, Trallalla, Gottschalk-Witz und Edeka! Entgültig bekommt dieses Matchmaking den Flair von zwei achtjährigen Edgelord-Gören, die auf dem Schulhof nichts besseres zu tun haben, als sich darüber auszulassen, dass Batman ja viel cooler sei als Micky Maus. Noch ein bischen Promibashing hier und ein wenig Anti-PC da - sowie eine Fülle von Schenkelklopfern a la "so künstlich wie der Darmausgang meiner Oma" - runden das ohnehin schon beschissene Bauwerk aus der Legokiste der Langeweile stimmungsvoll ab. Doch: ACHTUNG! HALT! STOP! ZURÜCK! Vieleicht ist ja Alles ganz anders! Vieleicht haben wir es hier mit zwei GANZ schlauen Füchsen zu tun! Mit zwei ausgebufften Schlitzohren und wahren Ninjameistern des subtilen Guerilla-Marketings! Denn: Dass negative Werbung eben auch Werbung ist, wissen wir nicht erst, seit dem wir uns von Saitenbachers akustischen Übergriffen anschwäbeln lassen dürfen! Was, wenn die beiden Masterminds diesen Podcast, diesen "RapBattle" von Good vs Evil nur inszenieren, um die Reichweite der erwähnten Kampagnen zu erhöhen? Bleiben sie vieleicht deshalb anonym? Und warum finden sich in den Shownotes sämtlicher Platformen die Links zu den Clips - selbst, nachdem diese im Detail besprochen und verrissen wurden? Ist das schon Verschwörungstheorie? Ist das vieleicht genial? Was wäre das, wenn nicht absolut genial, mega-kreativ und voll cutting edge? Um mal beim Rap zu bleiben: Es wäre einfach nur WACK. Denn, wie sagt man so oft im Werbemilieu: Das funktioniert so nicht. So wenig wie dieser Podcast, so wenig wie das inhaltsbefreite Geflenne über erzählerischen Mehrwert und tolle Konzepte. Was bleibt also? Zwei banale Werbe-Ottos und ihre vergebliche Hoffnung, man hätte all die Jahre seine Energie für etwas Anderes verheizt als die totale WACKNESS. Zwei Werbe-Ottos, die, nach diesem Autounfall von einem Cast, stark verwirrt in der Welt der anderen Werbe-Ottos umherirren - auf der Suche nach der richtigen Ästhetik im falschen Leben.

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